Medienmitteilung

Steff la Cheffe ist die diesjährige Preisträgerin der Somazzi Stiftung.

Steff la Cheffe ist an der Preisverleihung anwesend, die Laudatio hält Michèle Roten, Somazzi Preisträgerin von 2012 und bekannte Autorin.

Veranstaltung: Samstag, 17. Mai 2014 (in Zusammenarbeit mit AllianceF) im Kursaal Bern. Beginn 12.00 Uhr. Medienschaffende sind herzlich eingeladen.

Rapperin und Beatboxerin – Steff la Cheffe ist unglaublich vielseitig, bedingungslos und deutlich. Steff la Cheffe mischt sich ein und rappt gegen die Ausbeutung und die Zerstörung der Natur, sie verurteilt den sinnlosen Konsum auf Kosten der Umwelt. Sie rappt für das Bleiberecht Papierloser und sagt „Nein Danke“ zur Atomkraft. Ihre Botschaften sind eindringlich und ihre Songs gesellschaftspolitische Ansagen.Ihr politisches Engagement, ihre offene Art Stellung zu beziehen und auch unbequeme Themen in ihren Texten zu transportieren, haben den Stiftungsrat der Somazzi Stiftung überzeugt. Die Werte von Steff la Cheffe – Menschenrechte, die Würde von Frauen, die Chancengleichheit von Kindern durch musikalische Bildung (jeki), Förderung von Schweizer Musikerinnen (Helvetiarockt), Toleranz mit Menschen aus anderen Kulturen, Sorgsamkeit zur Natur und die Absage an jegliche Gewalt – entsprechen auch den Überzeugungen von Ida Somazzi, der Frauenrechtskämpferin, nach der die Stiftung benannt ist.

Steff la Cheffe hat eine beeindruckende Künstlerinnenbiographie. In ihrem Song „Briche Brot“ setzt sie sich mit der unheilen Schweiz auseinander „weisch o d Schwyz, nei, isch ke heili Wäut. Viu z’viu Wixer huere geil ufs ds Gäud“, dann „z’weni Liebi, ke Ehrfurch u ke Reschpäkt. Hei vrlehrt z’häufe u mir diene keim Zwäck.“ In „Ha kei Ahning“ möchte sie nicht die immer gleichen Fragen (von JournalistInnen) beantworten, sondern „würd liebr rede über ds Läbe u dr Tod, über Musig u Vögu u läse u choche, Löffeli vrbiege, Vrschwörigstheorie.“ Und in „Annabelle“ nimmt sich Steff la Cheffe den sinnlosen Konsum von Gütern und Menschen vor „I bruche Lotion gäge mini Cellulite. I bruche e Wonderbra, Type schtöh uf grossi… I bruche Diamante. I bruche Bling Bling. Bruche Grills, bruche Chetti, bruche Piercing… I bruche e Hängscht, bruch e Schtächer, bruch e Mustang…I bruche aus wi die Girls usem Heftli“.

 

Kontakt: Ruth-Gaby Vermot-Mangold, Präsidentin Somazzi Stiftung 079 345 58 18